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ALTERSHEIM UND PFLEGEHEIM BLUMENAU ARCHIV 16.11.2000
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GROSSER BAHNHOF FÜR FRIEDA EHRENSPERGER IM ALTERSHEIM
100 Jahre alt zu werden ist etwas Besonderes. Das dachten sich auch die Behörden des Kantons Thurgau und seiner Hauptstadt Frauenfeld.
So liess es sich der Frauenfelder Stadtammann Hans Bachofner – fotografiert von der «Thurgauer Zeitung» – nicht nehmen, zusammen mit einer ganzen Delegation, wohlgemerkt mit dem Weibel in vollem Ornat, unserer Jubilarin Frieda Ehrensperger in der «Blumenau» zu gratulieren. Sinnig auch das Geschenk aus Frauenfeld: ein Blumenabonnement, das immer wieder Freude macht und an den runden Geburtstag erinnern wird. Nicht persönlich, dafür aber mit einem persönlichen Schreiben gratulierte der Thurgauer Regierungsrat. Die besten Glücksund Segenswünsche schickte Regierungspräsident Roland Eberle nach Bauma.
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ALTE LAMPEN SPENDEN NEUES LICHT
Einiges verändert hat sich während des Sommers entlang der Zufahrt zur Blumenau. Bäume und Büsche mussten gerodet werden. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und eine besondere Beleuchtung installieren lassen. Doch wir wollten nicht einfach moderne Strassenlampen hinstellen.
Es sollte etwas sein, das zum Altersheim und Pflegeheim Blumenau passt, das der Ausstrahlung der Gebäude entspricht. So konnten wir zwei originale Lampen aus der Jahrhundertwende ausfindig machen. Wir liessen sie liebevoll restaurieren, um sie dann aufstellen zu können. Bisher war die Zufahrt nachts stockdunkel. Jetzt – wenn die Tage kürzer werden, kommt es besonders zur Geltung – wird die Strasse in warmes Licht getaucht.
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ENDLICH GENUG PLATZ FÜR DIE AUTOS
Die Blumenau wurde nicht gebaut, um automobile Gäste in grösserer Zahl aufzunehmen. Das wird jetzt anders. Um Klarheit zu schaffen, wo die Autos auf dem Areal hingehören, legen wir einen grosszügigen Parkplatz an. Entlang der Bahnlinie stehen 21 Parkplätze zur Verfügung. Der einzige kleine Wermutstropfen dabei ist, dass unsere Wollschweine ihre Sommerweide preisgeben mussten. Doch auch sie werden wieder ein Plätzchen für die Sommerfrische finden, wo es ihnen garantiert sauwohl sein wird.
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BARBARA ZÜRCHER UNSERE HEIMÄRZTIN
So wie das Altersheim und Pflegeheim Blumenau in der Region bekannt ist, kennen auch viele Leute die Arztpraxis in Fischenthal. Von 1989 bis 1994 praktiziert Frau Dr. Barbara Zürcher gemeinsam mit ihrem Vater, seither alleine. Sie ist unsere Heimärztin. Sie versteht sich als Ansprechperson für Probleme der Bewohner, sowie des Pflegepersonals. Sie ist bereit medizinische Fragen zu klären. Viele Probleme können dank der hohen fachlichen und menschlichen Kompetenz des Pflegepersonals telefonisch gelöst werden, so zum Beispiel wenn es um die Einordnung eines medizinischen Tests geht. Jeden Freitag zwischen 9.00 und 10.30 Uhr ist die Praxis für die Leute des Alters- und Pflegeheims reserviert. Selbstverständlich besteht auch in der Blumenau die freie Arztwahl, sodass nicht alle Bewohner von ihr betreut werden. Frau Zürcher trägt gegenüber der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Verantwortung, dass sämtliche Vorschriften eingehalten werden. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Blumenau bereitet ihr und dem Praxisteam Freude. Besonders schätzt sie, dass es immer wieder spürbar ist, dass bei allen Entscheidungen der Mensch im Mittelpunkt steht. Die familiäre Atmosphäre macht es möglich, dass die Blumenau für die Bewohner zur neuen «Heimat» wird.
Das Projekt "Blumen in der Wellenau,..."
Aufgrund des Projekts "Blumen in der Wellenau , Wellen in der Blumenau" mit den Schülern der Gesamtschule Wellenau vom letzten November/Dezember 1999 wurde das Projekt mit einer gemeinsamen erlebnisreichen Schülerreise auf die Insel Mainau abgeschlossen.
Lesen Sie hier die Berichte der Schüler und der Bewohner.
Älteste Baumerin lebt in der Blumenau
Im Jahr 1900 wurde der Zeppelin erfunden. 1937 nahm die Ära der Zeppeline mit dem Unglück der "Hindenburg" ihr vorläufiges Ende. Heute - 100 Jahre nach der Erfindung von Graf Zeppelin - lernt er wieder neu zu fliegen.
100 Jahre sind es her, dass Fräulein Amalie Reiser und Fräulein Frieda Ehrensperger zur Welt kamen. Es ist schön, ein solches Alter zu erreichen wenn es einem gut geht. Anders als die Zeppeline konnten diese beiden Frauen aber nach einem Schicksalsschlag nicht einfach aufhören zu sein. Sie mussten ihr Leben weiter meistern und taten es auch. Neben glücklichen Zeiten kannten sie auch viel Mühsal. Trotzdem lächeln sie, wenn sie sich an vergangene Zeiten erinnern. Und sie sind stolz über das Geleistete.
Lesen sie mehr über unsere Jubilaren auf der Seite Menschen
Planung neuer Parkplätze
Seit ca. zwei Jahren sprechen wir im Leitungsteam regelmässig über die Umgebung der Blumenau. Konkret planen wir in diesem Jahr das Angebot an Parkplätzen zu vergrössern. Damit verbunden ist ein Fussgänger/Verkehrskonzept des Heimes und die Planung eines parkähnlichen Platzes mit einem Brunnen. Dabei hilft uns Herr Reiner Müller, Architekt und Quartierplaner im Ruhestand sowie Christoph Zürcher, Gartenbauingenieur in Ausbildung.
Mehr Raum für Aktivitäten
Thematisiert wird ebenfalls seit geraumer Zeit eine Vergrösserung der Allgemein- Räume des Haupthauses. Ideal wäre mehr Raum für Aktivitäten und eine Vergrösserung des Speisesaals. Dazu wünschen wir uns einen Personenlift, der das Haus ideal erschliesst als Ersatz zum bestehenden Treppenlift.
Unser langjähriger Architekt Werner Keller, Saland, hat dazu einige Projektstudien ausgearbeitet, die bereits mit dem Vertreter der Baubehörde des Gemeinderats Bauma und dem zuständigen Denkmalpfleger des Kantons Zürich vorbesprochen wurden.
Im Zusammenhang mit der Umgebungsplanung ist nun aus dem Team ein interessanter Vorschlag gemacht worden, indem die Erweiterung des Hauptgebäudes auf der Frontseite wie folgt aussehen könnte: Das Kellergeschoss würde auf der gesamten Frontseite (Südost- Seite des Haupthauses) vorgezogen. Aufgrund des abfallenden Terrains wäre ein Zugang zu diesen Räumen ebenerdig möglich. Auf dem Dach würde eine grosszügige Terrasse realisiert mit dem Vorteil, dass für den Zugang keine Treppenstufen zu überwinden sind. (Höhe des Fronteingangs)
Seit knapp einem Jahr haben wir unsere Telefonanlage aufgerüstet. Das heisst, der Funkempfang auf dem Gelände ist verbessert worden, damit die Erreichbarkeit besser gewährleistet ist.
Allerdings befriedigt die bestehende Anlage unser Bedürfnisse nicht vollumfänglich. Der Schwesternruf für die Bewohner mit dem Telealarm S10 der Swisscom wird momentan ebenfalls evaluiert, und eventuell durch ein besseres System ersetzt.
Gespräch zur Qualität
In einem Gespräch zur Qualität im März 2000 haben wir uns entschieden, dieses Jahr ein Qualitätsbericht im Sinne einer Selbsteinschätzung zu erarbeiten und dann vorzustellen. Er besteht aus einer Zusammenfassung folgender Einzelbereichen: Standortgespräche mit allen Mitarbeiterinnen wobei prioritär die Persönlichkeitsmerkmale reflektiert werden, die unserer Meinung nach eine entscheidende Rolle bei der Betreuungsqualität unserer Bewohner spielt. Im weiteren werden wir gegen ende Jahr eine Befragung betreffend unsere Leistungen bei den Bewohnern und Ihren Kontaktpersonen durchführen. Ergänzt wird der Bericht durch eine kurze Zusammenfassung der Teamprozesse.
Informationsblatt
Um Sie auf dem laufenden zu halten, geben wir meistens ein- bis zweimal jährlich eine Informationsschrift heraus. Wir stellen es Ihnen gerne zu (Siehe Kontakt) oder sie können es hier als PDF-Datei unter Downloads herunterladen.
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